Hau(p)tsache, gut gepflegt

Mit der richtigen Pflege bleibt die Haut im Winter widerstandsfähig und gesund. Diese drei Routinen helfen nachhaltig.

Unsere Haut leistet täglich Schwerstarbeit. Sie schützt uns nicht nur vor äußeren Einflüssen, sondern gibt auch Hinweise darauf, was dem Körper fehlt. Gerade in der kalten Jahreszeit steht sie vor besonderen Herausforderungen: Kalte Luft draußen und trockene Heizungsluft innen machen ihr zu schaffen. Zudem verschlechtern sich in dieser Zeit viele Hautkrankheiten. Besonders sensible oder zu Neurodermitis neigende Haut braucht eine Extraportion Aufmerksamkeit und Pflege. Doch wie bleibt die Haut im Winter fit? Die Flut an Pflegeprodukten verspricht viel, doch oft sind es einfache Maßnahmen, die am effektivsten sind. 1. UV-Schutz nicht vergessen Sonnenschutz ist in jedem Alter und das ganze Jahr über wichtig, denn UV-Strahlen fördern vorzeitige Hautalterung und steigern das Risiko von Hauterkrankungen. Was oftmals unterschätzt wird: Schnee reflektiert die Strahlen besonders stark, was die Belastung der Haut erhöht. Deshalb sollten alle unbedeckten Hautstellen regelmäßig mit einem geeigneten Lichtschutzfaktor eingecremt werden, auch an bewölkten Tagen. 2. Hautfreundliche Ernährung und Raumklima Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und gesunden Fetten gibt der Haut wichtige Nährstoffe wie die Vitamine A, C und E, die zur Regeneration und Spannkraft der Haut beitragen. Zusätzlich ist es essenziell, eineinhalb bis zwei Liter Wasser täglich zu trinken, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Auch das Raumklima beeinflusst die Haut: Trockene Heizungsluft kann durch Luftbefeuchter oder Schalen mit Wasser ausgeglichen werden. 3. Veränderungen beobachten Besonders im Winter kann die Haut schnell trocken werden. Diese Veränderung zeigt sich häufig durch ein Spannungsgefühl, Juckreiz und feine Schuppen. Bessert sich der Zustand trotz entsprechender Pflege nicht, können sich daraus Ekzeme entwickeln: gerötete, entzündete, oft nässende oder stark juckende Hautstellen. Diese sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Generell gilt: Veränderungen wie Hautflecken oder nicht heilende Stellen sollten ernst genommen werden. Da jede Haut individuelle Bedürfnisse hat, empfiehlt sich bei Unsicherheit eine Beratung durch eine Dermatologin oder einen Dermatologen. So kann optimale Pflege sichergestellt werden – für gesunde Haut bis ins hohe Alter.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund betreibt zwei Reha-Zentren mit dermatologischem Schwerpunkt:

Reha-Zentrum Borkum Klinik Borkum Riff
Reha-Zentrum Ückeritz Klinik Ostseeblick
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